Freitag, 2. August 2013

Tag 37 - Nudgee Beach und Brisane

Heute morgen wachten wir mit Blick auf das Meer auf und konnten beim Frühstücken der Sonne beim Aufgang über dem Ozean zusehen.

Da es noch relativ kalt war, beschlossen wir, uns ein nahes Einkaufszentrum anzusehen.
So fuhren wir mit Eddie (mit Pause!) etwas in die Stadt rein.

Wir gerieten ins Westfield, in dem es eine große Anzahl an großen und kleinen Läden gab.
Unter anderem fanden wir ein Mittel, dass uns laut Beschreibung erlaubt, das Leck in Eddies Kühlwassersystem zu stopfen.

Als wir zurück an unsere Ausgangsstelle gefahren sind, gingen wir erstmal ans, bzw ins Wasser! Trotz Winter ist es wirklich nicht kalt!

Anschließend lernten wir einen netten Mann kennen, der seinen Camper neben uns geparkt hatte.
Da er Deutsch konnte und sich etwas mit Autos auskannte, half er uns dabei, unser Mittelchen an Eddie anzuwenden. Seiner Meinung nach scheinen diese Mittel recht gut zu funktionieren!
Wir hoffen also, dass Eddie es mithilfe dieser Medizin bis nach Cairns schafft.

Morgen wollen wir an eine kleine Insel etwas weiter nördlich fahren.
Eddie schafft das!

Donnerstag, 1. August 2013

Tag 36 - Spannende Fahrt nach Brisbane/Eddie hält durch!

Unser Morgen verlief heute normal, einzig getrübt durch die Ungewissheit über unsere bevorstehende Fahrt.

Wir bauten also alle unsere Zelte ab und beluden Eddie mit unserem ganzen Zeug.
Wir stellten uns die Frage: Wird Eddie noch fahren? Und wenn ja, wie lange?

Wir checkten ein letztes mal Motoröl und füllten Kühlwasser nach-dann gings los!

Nach etwa 10km stoppten wir und prüften und füllten alles nach. Bis jetzt war Eddie einwandfrei gefahren und auch der Motor war nicht unnormal heiß.
Wir fuhren also weiter.

Nach weiteren 10km machten wir wieder Pause, diesmal länger, damit sich der Motor abkühlt.

Diese Prozedur wiederholten wir so lange, bis wir es nach Brisbane geschafft hatten!
Eddie verhielt sich die ganze Zeit völlig normal, auch bei höheren Geschwindigkeiten!
Selbstverständlich gönnten wir ihm auch einige Cool-Down-Pausen.

So schafften wir es bis nach Nudgee Beach, was im Norden von Brisbane liegt. Die Stadt an sich werden wir beim Rückflug noch besichtigen, indem wir uns ein paar Tage Übergang einräumen.

Hier nächtigen wir und wollen morgen auch etwas länger bleiben, um baden zu gehen!

Wir sind der Meinung, Eddie schafft es mit entsprechender Zuwendung noch bis ans Ende unsrer Reise.(Der Mechaniker an der Werkstatt sagte uns übrigens, wir kommen keine 10km weit) Wahrscheinlich war der bestehende Schaden schon die ganze Zeit vorhanden, wir haben ihn jedoch erst bemerkt, als wie kein Kühlwasser mehr hatten.
Wir werden sehen!

Mittwoch, 31. Juli 2013

Tag 35 - Eddies Krankheit

Unser Morgen verlief heute nicht sehr spektakulär. Duschen, Frühstücken und die ersten Sonnenstrahlen genießen.

Leider hatten wir immernoch keine Nachricht von Eddie!

Als wir dann aber im Supermarkt den Besitzer der Werkstatt trafen, erzählte uns dieser, Eddies Zylinderkopfdichtung sei kaputt-der Motor pumpt Abgase ins Kühlsystem, weshalb wir enorm viel Kühlwasser verlieren und so eine Überhitzung und weitere Schäden am Motor riskieren.

Eine Reparatur würde 1500-2000 Dollar kosten, was für uns nicht in Frage kommt.

Nach einiger Recherche und Telefonaten mit Eltern sind wir zum Entschluss gekommen, dass wir uns zum 75 km entfernten Brisbane wagen wollen, jedoch alle paar Minuten anhalten, den Motor abkühlen lassen und Kühlwasser nachfüllen.
Auf der Fahrt werden wir hoffentlich erkennen können, wie lange Eddie uns möglicherweise noch trägt, oder ob bald für ihn Zeit für die Schrottpresse ist.

Morgen machen wir uns, bewaffnet mit einigen Litern Wasser, auf diese Fahrt.

Ps: Falls irgendjemand der dies liest Ahnung von unserem Problem hat und uns Tipps geben kann, benachrichtigt uns bitte! Danke!

Dienstag, 30. Juli 2013

Tag 34 - Grillen in Canungra

Heute konnten wir morgens auf unserem Campingplatz warm duschen! Das war schön.
Da wir ja ohne Eddies Hilfe erstmal hier festsitzen, haben wir uns Zeit gelassen und entspannt gefrühstückt.

Vormittags haben wir ein bisschen den Ort hier, Canungra, erkundet. Da er ziemlich klein ist und es nicht viel zu sehen gibt, haben wir uns dann noch im Park entspannt.

Unser Mittagessen war allerdings besonders! Da Australien eine Grillnation ist, gibt es hier überall öffentliche kostenlose Grillplatten! Man geht dahin, drückt einen Knopf und schon wird die Platte heiß. Wir haben uns also Würstchen besorgt und Hot-Dogs gemacht. Das war sehr schön, auch wenn es dabei geregnet hat-die Grillplatte war überdacht.


Nachmittags fanden wir dann auf einmal die Motivation, Joggen zu gehen und drehten eine kleine Runde.

Die Werktstatt hat sich wegen Eddie leider noch nicht gemeldet, wahrscheinlich wurde er noch nicht mal inspiziert...


Morgen werden wir selber mal bei der Werkstatt nachfragen, denn wenn wir wissen, wie lange wir hier bleiben, können wir uns auch eher einen Plan davon machen, was wir hier machen wollen.

Montag, 29. Juli 2013

Tag 33 - Eddie ist krank!

Der heutige Tag fing eigentlich schön an, mit einigen Papageien, die sich um mein Zelt versammelt atten.

Als wir jedoch im Regen dann losfahren wollten, funktionierte unser Scheibenwischer nicht mehr!
Nachdm wie ihn uns genau angeguckt hatten, fanden wir raus, dass wir nur eine Schraube festdrehen mussten, schon lief er wieder!

Wir fuhren also weiter. Jedoch machte nach kurzer Zeit der Motor seltsame Geräusche. Wir hielten an und als wir wieder losfahren wollten, sprang er nicht mehr an :(

Als wir dann ahnungslos auf die geöffnete Motorhaube blickten, hielt glücklicherweise ein netter Mann an und erklärte uns, dass etwas mit der Kühlung nicht stimme. Er führte uns dann noch in die nahe Werkstatt und erklärte den Mechanikern noch die Situation. Ein richtiger Retter!

Eddie bleibt erstmal in der Werkstatt, bald kriegen wir Info was genau repariert werden muss.

Wir kommen solange auf einem nahen Campingplatz unter. Das Problem: Durch eigene Dummheit habe ich mein Zelt verloren.
Obwohl mir hier im Supermarkt erzählt wurde, dass es im ganzen Ort (er ist winzig) keine Zelte zu kaufen gibt, gerieten wir durch Zufall in einen Laden, der mir eins sogar recht günstig verkaufte!

Wir hatten totales Glück im Unglück, obwohl wir hier weit abseits jeder großen Stadt sind, gibt es hier Werkstatt, Supermarkt, Campingplatz und Zelte zu verkaufen!

Morgen wissen wir hoffentlich, was repariert werden muss, wie lange das dauert und was es kostet.
Ansonsten werden wir wohl das Beste aus der Situation machen und gucken, was es hier zu machen gibt!

Sonntag, 28. Juli 2013

Tag 32 - Lamington/Wanderung

Als ich heute aus meinem Zelt gekrochen kam, piepte mir erstmal ein farbenfroher Papagei entgegen. Das war sehr nett!

Das Beste dieses Campingplatzes war: Es gab (ausnahmsweise) warme Duschen!!!

Wir frühstückten noch mit unserer neuen Bekanntschaft, die dann aber auch schon abfuhr.

Da wir den Tag noch in diesem Nationalpark bleiben wollten, gingen wir in ein nahes Informationscenter, wo wir auch sehr freundlich beraten wurden, welche Tour wir den Tag über machen könnten.
Wir entschieden uns für einen gang zu zwei Wasserfällen.

Zuerst gingen wir aber den sogenannten Tree Top Walk, den man sich entfernt wie einen kleinen Hochseilgarten vorstellen kann.

Dann marschierten wir durch den Dschungel. Rings um uns hingen seltsam gedrehte Lianen herab und es regnete auch ein bisschen.
Als wir dann aber zu den Wasserfällen kamen, hörte es zum Glück auf und wir konnten sie in aller Pracht bestaunen.

Vor Sonnenuntergang schafften wir es auch noch zu kochen!

Morgen fahren wir weiter, eventuell mach Brisbane.

Samstag, 27. Juli 2013

Tag 31 - Byron Bay und Lamington Nationalpark

Heute sind wir auf dem schönen Campingplatz in Bajunda aufgewacht.
Nachdem wir unsere Zelte ein wenig in der Sonne getrocknet hatten (nachts wird alles nass), fuhren wir dann los. Zum Strand wollten wir nicht, dafür ist es morgens einfach viel zu kalt!

Unser nächstes Ziel war Byron Bay und das Byron Cape, der östlichste Punkt des australischen Festlandes. Hier konnte man einen schönen Leuchtturm sehen und einen kleinn Weg zu einem kleinen Strand gehen, dort auf Felsen klettern, von denen man einen guten Ausblick auf die mächtige Brandung hatte.

Als wir genug davon hatten, fuhren wir weiter.
In Twin Heads kauften wir in einem Shopping-Center erstmal für die nächsten Tage ein.

Dann fuhren wir eine sehr abenteuerliche und enge Bergstraße in Landesinnere, richtung Lamington Nationalpark, dem größten subtropischen Regenwald Australiens.

Dort angekommen richteten wir uns erstmal ein. Da es schon spät war, kochten wir im Dunkeln noch unsere Nudeln.
Hierbei lernten wir noch zwei Deutsche kennen, die uns ein paar Tipps für unsere weitere Strecke gaben.

Morgen wollen wir hier erstmal die ein oder andere Wanderung unternehmen und erstmal den ein oder anderen Tag auf diesem Campingplatz bleiben, da es hier anscheinend relativ viel zu tun gibt!